Freitag, Februar 24, 2006

Akitu das neue Jahr der Assyrer


Viele ethnische und religiose gruppen im Nahen Osten wie die Assyrer, Perser und Araber feiern jedes Jahr das Frühlingsfest. Im assyrischen wird das Fest Akitu genannt, es beginnt jedes Jahr am 21 März. Das Akitu Festival ist einer der ältesten Festivals auf der Welt. Heute versteht sich das Festival nicht als religiose zeremonie, sondern als kulturelles und politisches fest. Das Akitu Festival war in Assyrien ein gehandhabtes Werkzeug der Könige, um für die Ideologie des Könighauses zu werben. Es wurde überall in Mesopotamien gefeiert egal ob es in Ur, Nippur, Uruk oder Assur war.

Akitu kommt ursprünglich aus dem summerischen und heißt Neues Jahr Festival. Die Assyrer nannten es rêš šattim (resh shattim), auch heute noch sagt man dazu "resh shita", was soviel heißt wie neues Jahr. Die Geschichte des Akitu Festivals wurde von den Assyrern festgehalten und wurde von Wissenschaftlern in vielen sprachen übersetzt. Der Höhepunkt des Festivals war die Prozession wo die beteiligten mit ehrfurcht Gott gedachten.

Als die Meder Assyrien und deren Hauptstadt Nineveh attakieren, kamen die Meder in direkten Kontakt mit der assyrischen Zivilisation. Die Einflüsse der assyrischen Zivilisation spiegelten sich aber auch auf die Perser nieder was von Wissenschaftlern bestätigt wird. Auch die Elamiter machten die geschriebene Sprache akkadisch zu ihrem eigenen.