Das Bild der Assyrischen Kirche der Ostens in Europa des 13 Jahunderts
In Europa wurden Ostassyrer 1110 von Petros Alphonsi in seinem Dialog zwischen Juden und Christen erwähnt, als von Mohammed und seinem angeblichen Kontakt zu einem ostassyrischen Mönsch die Rede war. Dessen Name wird um 1141 von Petrus von Cluny in einem Brief an Bernhard von Cairvaux über Mohammed und seinem assyrischen Lehrer Segius Bahira erwähnt. Die Bahira-Legende war demnach auch in Europa bekannt. Den Kreuzfahrern wurden kaum ostassyrische Christen bekannt; sie hatten in erster Linie mit Melkiten, Maroniten, Westassyrer und Kopten zu tun. In Jerusalem waren einige ostassyrische Kaufleute und ein Bischof; in Edessa gab es eine Gemeinde. 1122 erregte ein angeblicher Erzbischof Johannes aus Indien in Rom für Aufmerksamkeit, der vor Papst Calix den 2. errschien und erklärte, er residiere in Hulna in Indien, wo der Apostel Thomas begraben sei. Otto von Freising bezeichnete um 1145 den Preisterköning als "Nestorianer" und möglichen Heilbringer.
Papst Alexander der 3. schrieb in einem Brief in der berichtet das er gehört habe, dass der Priesterkönig in der katholischen Lehre unterwiesen werden wollte. Der Chronist Richard von S. Germano berichtet zum Jahr 1223, ein "nestorianischer" König, der im Volksmund Priester Johannes genannt werde, sei aus Indien aufgebrochen und führe die Reliquien des Apostels Thomas mit sich.
Bei der Expedition der Kreuzfahrer gegen Damiette kam Jakob von Vitry, der Bischof von Akko, 1217 an der Nilmündung mit ostassyrischen Christen zusammen, die dort keinen Bischof hatte. In seinem Brief bezeichnet er die Bewohner als "Nestorianer", die jedoch zur Syrisch Orthodoxen Kirche übertraten. Damals hatte er keine ahnung von ostassyrischen Herrschern im Osten. Während des Aufenthalts konnte er seine Kenntnisse verbessern. Nach der Auffassung von Jakob von Vitry übertraf die Mitgliederzahl der Syrisch Orthodoxen Kirche und der Assyrischen Kirche des Ostens der Römisch-katholische.
Oliver von Köln berrichtete im Jahre 1920 von einer Ostassyrischen Prophezeiung, wo der christliche König der Nubier Mekka zerstören würde.
Durch Jakob von Vitry und Oliver von Köln wurde die Assyrische Kirche des Ostens im westen bekannt.
Papst Alexander der 3. schrieb in einem Brief in der berichtet das er gehört habe, dass der Priesterkönig in der katholischen Lehre unterwiesen werden wollte. Der Chronist Richard von S. Germano berichtet zum Jahr 1223, ein "nestorianischer" König, der im Volksmund Priester Johannes genannt werde, sei aus Indien aufgebrochen und führe die Reliquien des Apostels Thomas mit sich.
Bei der Expedition der Kreuzfahrer gegen Damiette kam Jakob von Vitry, der Bischof von Akko, 1217 an der Nilmündung mit ostassyrischen Christen zusammen, die dort keinen Bischof hatte. In seinem Brief bezeichnet er die Bewohner als "Nestorianer", die jedoch zur Syrisch Orthodoxen Kirche übertraten. Damals hatte er keine ahnung von ostassyrischen Herrschern im Osten. Während des Aufenthalts konnte er seine Kenntnisse verbessern. Nach der Auffassung von Jakob von Vitry übertraf die Mitgliederzahl der Syrisch Orthodoxen Kirche und der Assyrischen Kirche des Ostens der Römisch-katholische.
Oliver von Köln berrichtete im Jahre 1920 von einer Ostassyrischen Prophezeiung, wo der christliche König der Nubier Mekka zerstören würde.
Durch Jakob von Vitry und Oliver von Köln wurde die Assyrische Kirche des Ostens im westen bekannt.

1 Comments:
Hey finde diesen Text total interessant, weil ich auch von der Assyrischen Kirche des Ostens bin. Viele sachen die man sonst so gar nicht kennt.
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