Das Massaker von Semile
1933 endete das britische Mandat im Irak und eine Gruppe von Assyrern verhandelte mit den Franzosen, um für ihre Familien Aufnahme in Syrien zu finden. Etwa 800 Männer erschienen am kleinen Khabur Fluss an der erst kurz zuvor festgelegten Grenzlinie zwischen Syrien und Irak. Die Franzosen beurteilten denn Grenzübertritt als illegal und alle Männer wurden zurückgeschickt. Auf irakischer Seite kam es sodann zu einem Zusammenstoß mit Regierungstruppen, die dort Stellung bezogen hatten. 530 Assyrerflüchteten zurück nach Syrien und wurden dort interniert. Die von den Irakis Gefangengenommenen wurden umgebracht.
Der Grenzzwischenfall und die aufgestauten Agression gegen die Assyrer führten 1933 zum sogenannten Massaker von Semile. Unter der irakischen Bevölkerung wurde das Gerücht verbreitet, die Assyrer würden im Norfirak plündern. Damit gelang es, kurdische und arabische Stämme gegen die Assyrer zu hetzen. 60 von 64 dörfer wurden zerstört. Unter der Führung des irakischen Militärs wurden die Assyrer zusammengetrieben und die männliche Bevölkerung ab dem zehnten Lebensjahr erschossen. In Semile kam es zu einem grauenhaften Hinschlachten durch die irakischen Truppen, das der Irak als großen Sieg, als Niederwerfung eines Aufstandes und die Befreiung des Landes von einer großen Gefahr feierte. Allein für Semile werden 350 Getötete genannt, Gesamtzahl der umgekommenen Assyrer wird auf über 6000 festgesetzt.
Der Patriarch, der in Bagdad festgehalten wurde, versuchte die diplomatischen Vertretungen und den Völkerbund durch Petitionen immer wieder von den sich dramatisch zuspitzenden Ereignissen zu informieren.
Der Grenzzwischenfall und die aufgestauten Agression gegen die Assyrer führten 1933 zum sogenannten Massaker von Semile. Unter der irakischen Bevölkerung wurde das Gerücht verbreitet, die Assyrer würden im Norfirak plündern. Damit gelang es, kurdische und arabische Stämme gegen die Assyrer zu hetzen. 60 von 64 dörfer wurden zerstört. Unter der Führung des irakischen Militärs wurden die Assyrer zusammengetrieben und die männliche Bevölkerung ab dem zehnten Lebensjahr erschossen. In Semile kam es zu einem grauenhaften Hinschlachten durch die irakischen Truppen, das der Irak als großen Sieg, als Niederwerfung eines Aufstandes und die Befreiung des Landes von einer großen Gefahr feierte. Allein für Semile werden 350 Getötete genannt, Gesamtzahl der umgekommenen Assyrer wird auf über 6000 festgesetzt.
Der Patriarch, der in Bagdad festgehalten wurde, versuchte die diplomatischen Vertretungen und den Völkerbund durch Petitionen immer wieder von den sich dramatisch zuspitzenden Ereignissen zu informieren.

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