Sargon von akkad
Sargon von Akkad war semitischer aber sonst ungeklärter Abstammung. Seinen ursprünglichen Namen kennen wir nicht; Scharrukin nannte er sich selbst, ales er der Herrscher Akkads war, das von Südosten kleinasiens bis zum persichen Golf , von Syrien bis in den Iran reichte. Eine der merkwürdigsten Dokumente jener Assyrerzeit war die Babylonische Weltkarte, sie nennt neben der Sinfluthelden Utnaphischtim auch einen sagenhaften Fürsten kleinasiens mit dem Namen Scharrukin. Entsprechend bezeugt eine fiktive Königsschrift Scharrukin als Liebling der Ischtar.
Wer war dieser Mann, dessen Nachruhm von fast zwei Jahrtausenden nicht gelöscht wurde und dessen Gestalt unlösbar war? Begegnen wir hier einen der Großen der Weltgeschichte? Meiner Meinung nach ist es so. Wir definieren sein Wirken besser, wenn wir ihn als den etrsten "Kaiser" betiteln, wie es der verstorbene Assyriologe Benno Landsberger tat. Aus der vorder indischen Zivilisation, begegnen wir Scharrukin mit dem Namen Melucha. Die Berührung blieb praktisch nur auf den Handelsaustausch beschränkt. Dem Staatsmann jener Tage ist eines solchen Titel durchaus würdig. Viel war in Mesopotamien geschehen, seit " das Königtum vom Himmel herabkam", so manche Stadt war, "von der Waffe geschlagen", gefallen und manches Königsgeschlecht vergangen.
Es entstanden aus der Erinnerung an vergangene Macht und Größe, eindrucksvolle Dichtungen, wie die Enmerkar, Lugalbanda und Gilgamesch Epen. Das Bild vom Aufstieg des neuen Machthabers, ist gewiß unvollständig aber eindrucksvoll genug. Scharrukin drengte den Fürsten von Kisch von seinem Versallensitz, usurpierte, sich auf die Gefolgschaft seiner Stammesgenossen stüzend. Dem Titel eines Königs von Kisch verband er mit dem eines eigenen, neugeschaffenen Regierungssitzes, an dem er seine Macht konzentrierte: Akkad.
Neubabylonien geriet in seine Hand; den Süden gewann er in drei Feldzügen, mit 34 Schlachten. Diese Siege verdankte Scharrukin dem Kämpferischen Elan seiner jungen Gefolgsleute, die ohne schwerfällige Streitwagen, mit leichten Waffen und in aufgelockerter Form vorgingen.
Scharrukin begnügte sich nicht mit Gewonnen, sondern wändete sich gegen den Westen. Siegend heischend rückte er bis zum Libanon und Taurus und erreichte die Mittelmeerküste, dieses riesige Gebiet wurde nicht nur erobert, sondern auch gehalten. Zahlreiche Fürsten leisteten den Versalleneid, riesige beute gelang nach Akkad. Ohne besondern göttlichen Schutz schienen solche Unternehmungen undankbar zu sein. Ein Omentext meldet uns, das Ischtar dem König bei bei seinem Zug in die Finsternis ein Lich aufleuchten ließ.
Zum ersten mal der Geschichte lag der östliche Teil der damaligen zivilisierten Welt, von Indien abgesehen, in einer Hand. Es dürfte sich rühmen die "vier Weltgegenden" durchzogen zu haben. So wurde das erste Imperium geschaffen, es bestand anderthalb Jahrhunderte .
Wer war dieser Mann, dessen Nachruhm von fast zwei Jahrtausenden nicht gelöscht wurde und dessen Gestalt unlösbar war? Begegnen wir hier einen der Großen der Weltgeschichte? Meiner Meinung nach ist es so. Wir definieren sein Wirken besser, wenn wir ihn als den etrsten "Kaiser" betiteln, wie es der verstorbene Assyriologe Benno Landsberger tat. Aus der vorder indischen Zivilisation, begegnen wir Scharrukin mit dem Namen Melucha. Die Berührung blieb praktisch nur auf den Handelsaustausch beschränkt. Dem Staatsmann jener Tage ist eines solchen Titel durchaus würdig. Viel war in Mesopotamien geschehen, seit " das Königtum vom Himmel herabkam", so manche Stadt war, "von der Waffe geschlagen", gefallen und manches Königsgeschlecht vergangen.
Es entstanden aus der Erinnerung an vergangene Macht und Größe, eindrucksvolle Dichtungen, wie die Enmerkar, Lugalbanda und Gilgamesch Epen. Das Bild vom Aufstieg des neuen Machthabers, ist gewiß unvollständig aber eindrucksvoll genug. Scharrukin drengte den Fürsten von Kisch von seinem Versallensitz, usurpierte, sich auf die Gefolgschaft seiner Stammesgenossen stüzend. Dem Titel eines Königs von Kisch verband er mit dem eines eigenen, neugeschaffenen Regierungssitzes, an dem er seine Macht konzentrierte: Akkad.
Neubabylonien geriet in seine Hand; den Süden gewann er in drei Feldzügen, mit 34 Schlachten. Diese Siege verdankte Scharrukin dem Kämpferischen Elan seiner jungen Gefolgsleute, die ohne schwerfällige Streitwagen, mit leichten Waffen und in aufgelockerter Form vorgingen.
Scharrukin begnügte sich nicht mit Gewonnen, sondern wändete sich gegen den Westen. Siegend heischend rückte er bis zum Libanon und Taurus und erreichte die Mittelmeerküste, dieses riesige Gebiet wurde nicht nur erobert, sondern auch gehalten. Zahlreiche Fürsten leisteten den Versalleneid, riesige beute gelang nach Akkad. Ohne besondern göttlichen Schutz schienen solche Unternehmungen undankbar zu sein. Ein Omentext meldet uns, das Ischtar dem König bei bei seinem Zug in die Finsternis ein Lich aufleuchten ließ.
Zum ersten mal der Geschichte lag der östliche Teil der damaligen zivilisierten Welt, von Indien abgesehen, in einer Hand. Es dürfte sich rühmen die "vier Weltgegenden" durchzogen zu haben. So wurde das erste Imperium geschaffen, es bestand anderthalb Jahrhunderte .

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